Wer einen Stuhl bauen kann,
kann auch eine Stadt bauen.

Wer einen Stuhl bauen kann,
kann auch eine Stadt bauen, 2008
"Wer einen Stuhl bauen kann, kann auch eine Stadt bauen." dokumentiert eine 5-Kanal-Videoinstallation für die Marcel-Breuer-Schule/OSZ Bautechnik II in Berlin. 40 Schülerinnen und Schüler sprechen über ihre Vorstellungen von Arbeit und Wohnen und entwerfen ihre Vision einer Stadt. Wie eine Zeitkapsel konservieren die Videoporträts politische Mentalitäten und psychische Befindlichkeiten der aktuellen Schülergeneration.
Für gewöhnlich nehmen wir es als selbstverständlich hin, dass unser urbanes Umfeld von Investoren, Politikern und Stadtplanern geprägt wird. Die Gewinnung kommerzialisierbarer Flächen und der reibungslose Fluss des Verkehrs bestimmen die Parameter der Gestaltung.

Im Gegensatz zum abstrakten Raum der Experten ist der Raum der Nutzer konkret und subjektiv, wie der französische Philosoph Henri Lefèbvre betont – ein gelebter Raum alltäglicher Aktivitäten. Was wäre, wenn die Bewohner Zugriff auf ihren Lebensraum bekämen? Wie würde eine Stadt aussehen, wenn sie bestimmen könnten? Nachzulesen sind die Statements der Schülerinenn und Schüler in der aktuellen Publikation.
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Dellbrügge & de Moll,
Wer einen Stuhl bauen kann, kann auch eine Stadt bauen.
96 Seiten, 48 Abbildungen in Farbe, Berlin 2008
ISBN 978-3-00-025087-3
15,00 €